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Der ÖDP-Retro-Bienenfutter-Automat ist da!

Die ersten zwei handgefertigten und nicht serienmäßig erhältlichen "ÖDP-Retro-Bienenfutter-Automaten” Deutschlands bekommen ihre Standorte in der StädteRegion Aachen und in Mainz am Rhein.

Farblich erinnert der Automat an einem Briefkasten, und das er auffällt, ist natürlich erwünscht: das quietschgelbe Gehäuse mit dem Doppelfenster waren einst zwei Kaugummi-Automaten, so wie sie in den 1970er und 1980er Jahren in vielen Dörfern an Hauswänden hingen. Jetzt soll er seinen Platz an einem Ort in der StädteRegion Aachen bekommen. Der Automat spuckt Kapseln aus, in denen Wildblumen-Saatgut enthalten ist. Initiator dieses außergewöhnlichen Tier-und Umweltprojektes ist die ÖDP StädteRegion Aachen. Aus technischen Gründen ist es aktuell nicht möglich, Alternativen zu den Kunststoff-Kapseln zu nutzen. Denn die Technik der 70er Jahre funktionierte nur mit einer festen Hülle. aus diesem Grund hängt aber neben jedem der Automaten eine gelbe Sammelbox, in der die leeren Kapseln zurückgegeben werden können, um im Anschluss dann wieder neu befüllt zu werden. Ein Aspekt liegt dabei dem Team der ÖDP besonders am Herzen: die Nachhaltigkeit! Das eigene "Mehrweg-System” funktioniert nach den ersten Erfahrungen hervorragend. Gerade Naturfreunde der Wildbienen legen großen Wert darauf, keinen Müll zu produzieren. Im zweigeteilten Gehäuse finden sich zwei Automaten, der rechte enthält dabei eine mehrjährige Spezial-Blühmischung für viele Wild- und Honigbienen Arten, bei der die Aussaat ab April erfolgen kann. Das linke Automatenfach beinhaltet einjährige Blütensamenmischungen. Die gebrauchte Technik der klassischen Kaugummi-Automaten nimmt 20 Cent für die einjährigen und 50 Cent für die mehrjährige Samenmischungen. Zur Aussaat eignen sich dabei der eigene Garten, wie auch Blumenkästen auf dem heimischen Balkon. Auch brachliegende Grundstücke und Grünflächen bieten sich an, zu attraktiven Lebensräumen mit viel Nahrung für heimische Insekten und Bienen umgewandelt zu werden. Honigbienen kennt wohl jedes Kind - dank Biene Maja. Doch auch Wildbienen sind natürlich hier in der StädteRegion Aachen heimisch. Sie hat ein positives Image: die Honigbiene (Apis Mellifera). Als fleißige Arbeiterin, die beharrlich und uneigennützig süßen Honig produziert und dabei gleichzeitig Pflanzen bestäubt, gehört sie zu den populärsten Tierarten. Dabei wird häufig vergessen, dass zur Insektengruppe der Bienen neben der Honigbiene auch über 560 verschiedene Arten von Wildbienen allein in Deutschland zählen, europaweit sollen es sogar mehr als 2500 sein. Zu den bekanntesten heimischen Wildbienenarten gehört auch die heimische Hummel. Im Gegensatz zur Honigbiene, die mit ihrem Volk im Bienenstock lebt, ist der Lebensraum der Wildbiene je nach Art unterschiedlich. Im Allgemeinen sind sie überall dort zu finden, wo sie Unterschlupf und genügend Nahrung finden. Das kann sowohl auf Wiesen, an Waldrändern, in Sand- oder Kiesgruben als auch städtische Umgebung sein. In der StädteRegion Aachen sollen die Bürgerinnen und Bürger über den Standort des 1. "Bienenfutter-Automaten" mit abstimmen dürfen. Ab den 01.05.2020 bis zum 10.05.2020 kann man online auf der Homepage der ÖDP StädteRegion Aachen über den Wunschstandort in der StädteRegion abstimmen. Ab den 11.05.2020 kommt es dann zur spannenden Endabstimmung zwischen den ersten drei Favoriten aus der Vorabstimmung! Am 15.05.2020 steht dann der Standort des ersten ÖDP-Retro-Bienenfutter-Automaten fest. Die glücklichen Gewinnerin oder der Gewinner der Onlineabstimmung ist dann Ehrengast eines Events mit Live-Stream im Internet bei der feierlichen Übergabe des Automaten an den entgültigen Standort in der StädteRegion Aachen! Mehr zur Abstimmung und weiteren Bienen-Automaten News demnächst in "Presse, Funk und Fernsehen" ...und natürlich auch auf unseren Social-Media Publikationen sowie auf www.oedp-aachen.de Selbstverständlich kann auch per Brief oder Postkarte abgestimmt werden. ÖDP Kreisverband Aachen-Düren-Heinsberg Mausbacher Str. 12 52224 Stolberg Telefon: 0160-96 69 80 53 (Kurt Rieder) Telefon: 0171-19 72 19 4 (Johannes Stirnberg)


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