Manager mögen kein Grundeinkommen

Kommentar zu einer Meldung

Ja, warum wundert mich diese Meldung nicht wirklich?!
Diese Schicht lebt "gut" in und von dieser Welt, die so "funktioniert", wie sie halt funktioniert.
Mit Stress bis zum Abwinken, einem immer mehr gesteigertem Konsum und nahezu unkontrolliertem Konsumverhalten, mit Ressourcenverschwendung und Raubbau an Mensch und Natur und mit stetig steigendem Wirtschaftswachstum auf den Knochen von Menschen, die nicht mehr mitkommen und insbesondere Milliarden von Menschen auf anderen Kontinenten, die dahinsiechen.

Wer Mensch und Natur nur als Ressourcen sieht, die dazu da sind,
a) ihre Arbeitskraft durch mgl. viel Leistungsabgabe als Lebensaufgabe zu betrachten, um dafür mit oft unnützem Konsum befriedigt zu werden ... und
b) Umwelt, Fauna und Flora als Besitz zur mgl. effektiven Ausbeutung und Gewinnmaximierung anzusehen,
der wird Grundeinkommen nie verstehen, es als Schreckgespenst an alle analogen und virtuellen Wände malen. Der bleibt verhaftet in einem System, dass keinesfalls "gottgeschaffen oder alternativlos" ist, aber "sehr real existent".

Er bleibt es so lange, bis dass das Totenglöcklein oder zumindest existenzielle Lebenseinschnitte ihn einholen. Erst dann spürt er, dass er Besitz, Reichtum und Geld nicht essen oder dass dies alles das Leben nicht (wesentlich) verlängern kann. Erst dann beginnt er, den wahren Sinn des Lebens vielleicht annähernd zu erfassen.

Das Totenhemd hat halt zum Glück immer noch keine "Konsum"-Taschen.

Kurt Rieder, Aachen Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP

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