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Protest gegen sinnlose Waldrodungen am Aachener Chorusberg

Am Sonntag 7. März 2021 protestierten etwa 250 Menschen gegen sinnlose Waldrodungen am Aachener Chorusberg. Der Protest war organisiert als Waldspaziergang und wurde geführt und erklärt von den Waldpädagogen Michael Zobel und Eva Töller.

Selbstverständlich nahmen auch Mitglieder der ÖDP Kreisverband Aachen an dem Protest teil.

Hintergrund: Der Aachener Großinvestor G.S., als Eigentümer, wollte im dritten Jahr seiner Rodungs-Aktionen den Rest des Grundstückes per Kahlschlag freimachen. Junge mutige Umweltaktivisten konnten dies unter Anerkennung vieler Aachener*innen zum Glück verhindern.
Im Vorfeld wurden in 2019 und 2020 auf dem Grundstück Rodungen durchgeführt, die zwar genehmigt waren, jedoch mit der Verpflichtung diese Flächen wieder binnen zwei Jahren aufzuforsten. Dieser Verpflichtung ist der Eigentümer bis heute nicht gefolgt. "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!"

Der Protest und der Unmut vieler Aachener wendet sich nicht nur gegen die Waldrodungen, sondern auch gegen den gierigen und zerstörenden Turbo-Kapitalismus.

Die Verödung des Innenbereiches unserer Stadt, beispielhaft zu nennen sind der Dahmengraben und die linksseitige Häuserzeile untere Adalbertstraße, vom Kugelbrunnen Richtung Adalbertkirche, haben wir auch dem genannten Investor zu verdanken.

Natürlich bleibt diesbezüglich auch die Frage offen, welche Versäumnisse, den bis September 2020 etablierten Ratsmitgliedern und den zuständigen Fachverwaltungen anzulasten sind?

Zurück zu Baumrodungen:
Der bis September 2020 amtierende Stadtrat hat mehrheitlich den Klimanotstand unserer Stadt beschlossen und ausgerufen.

Appell an die neue Ratsmehrheit: Die 86 Bäume auf der Lütticher Sraße dürfen nicht der Säge zum Opfer fallen!


08.03.2021/JSti